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Wenn das kranke Herz auf das Gemüt schlägtFachgesellschaft der deutschen Herzchirurgen weist auf die Wichtigkeit und den Nutzen der ganzheitlichen Behandlung herzkranker Patienten hin
Jahrestagung der deutschen Herzchirurgen vom 12.-15. Februar in Freiburg41. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie findet vom 12.-15. Februar 2012 in der Messe Freiburg statt
Internationaler Master ?Biomedical Engineering? wird zehn Jahre altDer gemeinsame internationale Masterstudiengang Biomedical Engineering von Universität und Fachhochschule Lübeck begeht sein zehnjähriges Bestehen in diesem Jahr.
Patentrecht in der Biomedizin - das Beispiel der StammzellenÖffentliches Symposium
10. und 11. Februar 2012
Die Biomedizin sieht ihre Aufgabe in der wissenschaftlichen Erforschung von Krankheiten und der Entwicklung neuer Heilverfahren. Angesiedelt an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Medizin, zwischen Forschung und Heilkunde, ist sie prädestiniert für Konflikte. Diese entstehen dort, wo die Grundlagenforschung auf ethische Fragestellungen trifft. Die grundsätzliche Forderung von Gegnern der Stammzellenforschung lautet: Kein Patent auf Erfindungen, die die Menschenwürde gefährden!
Lebensqualität trotz AlzheimerDie Diagnose Alzheimer ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen ein großer Schock. Medienberichte wie aktuell im Fall Rudi Assauer skizzieren ein schreckliches Bild: Alzheimer als die Hölle vor dem Tod, drohende Pflegebedürftigkeit als Schreckgespenst. Auch der Unternehmer Gunter Sachs sah nach der Diagnose keinen Ausweg mehr und nahm sich vor einem Jahr das Leben. "Wir müssen der Krankheit ihren Schrecken nehmen", lautet dagegen das Motto von Prof. Dr. Bernd Reuschenbach, Professor mit dem Schwerpunkt Gerontologie und Pflege an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München.
KDA schreibt offenen Brief an Rudi AssauerDas Kuratorium Deutsche Altershilfe kritisiert die Äußerungen in den Medien zur Demenzerkrankung des ehemaligen Fußball-Managers
7. Post ASN-Meeting in BerlinDas Post-ASN Meeting, das in diesem Jahr zum 7. Mal vom Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e.V. in Kooperation mit der American Society of Nephrology (ASN) und der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) veranstaltet wurde, bot an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die Gelegenheit, sich über die wichtigsten Themen und wissenschaftlichen Erkenntnisse des Jahreskongresses der amerikanischen Nephrologischen Gesellschaft in kompakter Weise zu informieren.
Beziehungsbarometer eichen: Jenaer Medizinpsychologen vergleichen Methoden in der BindungsforschungMedizinpsychologen des Universitätsklinikums Jena untersuchen gemeinsam mit Dresdner Kollegen verschiedene Messmethoden, mit denen die Bindungserfahrungen und die Fähigkeit zum Aufbau einer engen Beziehung erfasst werden. Sie testen vorhandene Interview- und Beurteilungsmethoden auf ihre Aussagekraft und Vergleichbarkeit, denn die sichere Diagnose individueller Bindungsmuster ist eine wichtige Grundlage für die Psychotherapie. Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 250 000 Euro gefördert.
Mehr als nur sauberes WasserNeues interdisziplinäres Projekt zur separaten Behandlung von Abwässern aus Einrichtungen des Gesundheitswesens
Muttermilch tut der Lunge gutAuch Kinder von asthmakranken Müttern profitieren vom Stillen
Im Vergleich zu Kindern, die keine Muttermilch erhalten haben, weisen Kinder, die während vier Monaten oder länger an der Brust gestillt worden sind, bessere Lungenfunktionswerte im Schulalter auf. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Studie.
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Nachrichten aus der Wissenschaft, Aktuelles aus Forschung und Technik
Testosteron macht egozentrischerTestosteron wirkt nicht nur auf den Körper, sondern beeinflusst auch das Denken. Eine englisch-dänische Forschergruppe hat ermittelt, dass ein erhöhter Spiegel des Hormons die Neigung verstärkt, sich im Zweifelsfall auf das eigene Urteil zu verlassen. Als Folge sinkt der Nutzen, den Menschen aus einer Zusammenarbeit ziehen können.
Pupille reagiert auf eingebildetes LichtIn hellem Licht verengen sich ganz automatisch die Pupillen der Augen. Dieser Reflex ist weniger schablonenhaft als gemeinhin angenommen, demonstrieren Versuche schwedischer Psychologen. Die Pupillen ihrer Versuchsteilnehmer verengten sich unterschiedlich stark, obwohl die vermeintlichen Helligkeitsunterschiede nur eingebildet waren.
Gips verändert GehirnWenn der Arm nach einem Knochenbruch vorübergehend nicht bewegt werden kann, stellen sich bald auch Veränderungen im Gehirn ein. Das haben Zürcher Forscher bei einer Untersuchung mit zehn Teilnehmern ermittelt. Bei diesen schrumpften die für den gebrochenen Arm zuständigen Gehirnbereiche binnen zwei Wochen deutlich.
Wie London das Gehirn verändertDas intensive Kennenlernen einer Stadt wirkt sich auf die Hirnstruktur aus. Diesen Prozess haben zwei englische Neurowissenschaftlerinnen bei angehenden Taxifahrern in London verfolgen können. Indem sich die Anwärter auf eine Taxilizenz Tausende Straßen und Sehenswürdigkeiten einpaukten, vergrößerte sich eine für die Navigation zuständige Struktur im Großhirn.
Klub der NetzwerkerEinige Gehirnregionen besitzen besonders viele Verbindungen mit anderen Gehirnregionen. Diese Regionen bilden im Hirn eine Art Klub, haben zwei amerikanische und niederländische Forscher entdeckt. Ein unerwartet großer Anteil ihrer vielen Verbindungen führt demnach zu anderen gut verknüpften Regionen.
Alte Zellen machen altZelluläre Rentner sind nicht bloß eine Begleiterscheinung des Alterns. Das belegen Experimente mit Mäusen, die eine amerikanisch-niederländische Forschergruppe im Magazin "Nature" vorstellt. Werden seneszente Zellen fortlaufend aus dem Gewebe entfernt, so stellen sich Alterserscheinungen wie Muskelschwund und Grauer Star mit deutlicher Verzögerung ein.
Für die Zähne wird es engMit den Jahren wird es eng für die Zähne. Das demonstriert eine ungewöhnliche Studie schwedischer Zahnmediziner. Anhand einer kleinen Gruppe von Zahnärzten konnten sie über vier Jahrzehnte verfolgen, wie der Kiefer schrumpfte und wie sich das Gebiss mit dem schwindenden Platzangebot arrangierte.
Python-Trick für kräftige HerzenIm Blut zirkulierende Fettsäuren können eine verblüffende Wirkung entfalten. Das haben amerikanische Forscherinnen bei Untersuchungen an Pythons entdeckt. Ein Cocktail aus drei verschiedenen Fettsäuren genügt demnach, um den Schlangen nach einer reichhaltigen Mahlzeit ein regelrechtes Sportlerherz wachsen zu lassen. Dieser Trick funktioniert erstaunlicherweise auch bei Säugetieren.
Umleitung im GehirnDas menschliche Gehirn kann den Wegfall eines seiner wichtigsten Datenkabel erstaunlich gut verkraften. Entsprechende Resultate liefert eine kleine Studie amerikanischer Neurowissenschaftler. Bei Personen, die ohne Balken als Hauptverbindung zwischen den beiden Gehirnhälften geboren wurden, scheinen die beiden Hemisphären problemlos miteinander zu kommunizieren - zumindest im Ruhezustand.
Schadstoffe begünstigen AtheroskleroseSchadstoffe in der Umwelt können sich langfristig auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Entsprechende Hinweise liefert eine groß angelegte Studie schwedischer Mediziner. Je höher die Konzentration langlebiger organischer Schadstoffe im Blut der Teilnehmer war, desto eher fanden sich Ablagerungen in deren Halsschlagadern.