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Hamburg-Preis Persönlichkeitsstörungen 2010 verliehen: Münchner und Freiburger Forscher für herausragende Arbeiten ausgezeichnetHamburg, 05. September 2010. Zum Abschluss des 7. Hamburger Symposiums Persönlichkeitsstörungen "Von Lust und Wollust? wurde gestern zum fünften Mal der aus zwei Kategorien bestehende "Hamburg-Preis Persönlichkeitsstörungen" verliehen. Mit einem Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro gehört er zu den bundesweit höchstdotierten Wissenschaftspreisen in der Psychiatrie.
Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen Krebs - Hohe Auszeichnung für Kölner ForscherDie Arbeit des Labors von PD Dr. med. Dr. rer. nat. Michael von Bergwelt,
Geschäftsführender Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik Köln, ist
mit dem Basic Science Award der EBMT (European Group for Blood and Marrow
Transplantation) ausgezeichnet worden. Der Titel der prämierten Arbeit lautet
?CD40-activated B cells home to secondary lymphoid organs and interact
dynamically with T cells?.
Die Kunst des TeilensBerliner Forscher entschlüsseln Funktion und Zusammensetzung des Zentrosoms
Bösartige Hirntumoren wirkungsvoller behandeln / Innovativer Ansatz an der WWUMünster (mfm/tb) - Glioblastome gehören zu den häufigsten und bösartigsten Hirntumoren. Jeder vierte an einem Hirntumor erkrankte Patient leidet an einem Glioblastom. Trotz intensiver Forschung sind die Mechanismen des Wachstums und der Wanderung dieser Tumoren noch nicht vollends aufgeklärt, weshalb wesentliche Fortschritte in der Therapie bislang ausblieben. Das soll sich durch ein neue Untersuchung an der Universität Münster ändern: Die Deutsche Krebshilfe fördert einen innovativen Forschungsansatz aus dem Institut für Experimentelle Ophthalmologie in den kommenden drei Jahren mit 252.000 Euro.
Neue biologische Herzklappe erstmals in Bad Oeynhausen eingesetztIm Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen (Ruhr-Universität Bochum), hat in dieser Woche eine weitere herzchirurgische Weltpremiere stattgefunden. Erstmals weltweit kam hier in der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Gummert mittels minimalinvasiver Operationstechnik eine neue biologische Mitralklappe zum Einsatz, welche die erkrankte Herzklappe des Patienten dauerhaft ersetzt.
CLP-Verordnung: Poster hilft bei Umwandlung der KennzeichnungAb 1. Dezember 2010 müssen chemische Stoffe nach der CLP-Verordnung gekennzeichnet werden. CLP steht für Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung. Mit dieser neuen europäischen Verordnung wird das Einstufungs- und Kennzeichnungssystem der
?Essen live?6. Symposium: Fortschritte in der Kardiologie und Kardiochirurgie
Einladung zur Eröffnungs-Pressekonferenz der 62. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen,
liebe Medienvertreter,
Professor Dr. med. Wolfgang Weidner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V., Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie, Kinderurologie und Andrologie Universitätsklinikum Gießen lädt Sie herzlich ein zur
Eröffnungs-Pressekonferenz des 62. Urologen-Kongresses
am Donnerstag, 23.09.2010, 13.15 bis 14.30 Uhr
im Congress Center Düsseldorf 1. OG, Halle 1, Raum 111
EbM-Kongress 2011 ? Call for AbstractsVom 24. bis 26. März 2011 findet in Berlin die 12. Jahrestagung des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. statt. Das Thema lautet ?Evidenz & Individualisierte Medizin?. Wir laden Sie ein, sich mit fachlichen Beiträgen an diesem Kongress zu beteiligen. Abstracts in deutscher Sprache können vom 2. September bis zum 1. November 2010 eingereicht werden.
Innovative Hochschule ? Innovative SoftwareDie neugegründete Hochschule für Gesundheit in Bochum setzt von Beginn an auf Campus-Management mit HISinOne.
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Nachrichten aus der Wissenschaft, Aktuelles aus Forschung und Technik
Ultra-Marathons sind schlecht für das HerzDie übliche Marathondistanz von 42,195 Kilometern ist eine Herausforderung für Läufer; sie kann jedoch mit regelmäßigem Training unbeschadet überwunden werden. Ultra-Langstrecken-Läufe dagegen, die häufig über mehr als die doppelte Distanz gehen, können den Herzmuskel schädigen. Davor sind selbst Spitzenathleten nicht sicher, ergab eine Studie, welche britische Ärtze diese Woche auf dem Europäischen Kardiologenkongress (ESC) in Stockholm vorgestellt haben.
Abkühlen schützt bei HerzinfarktPatienten mit Herzinfarkt profitieren von einer raschen Abkühlung. Das haben schwedische Mediziner im Rahmen einer klinischen Studie mit 20 Teilnehmern erstmals zeigen können. Wurde deren Körpertemperatur bei der Behandlung des Infarkts auf knapp 35 Grad Celsius gesenkt, fielen die Schäden am Herzmuskel um etwa ein Drittel geringer aus.
Heilsame Flicken für die HornhautWenn die Hornhaut der Augen trübe oder beschädigt wird, kann ein biosynthetischer "Flicken" helfen. Dieses Fazit ziehen schwedische und kanadische Mediziner nach einer Pilotstudie mit zehn Männern und Frauen. Vom Körper nach und nach integriert, kann der aus Bindegewebsprotein hergestellte Flicken demnach Funktionen des ursprünglichen Gewebes übernehmen und den Patienten wieder zu guter Sehkraft verhelfen.
Höheres Allergiepotenzial in gereizten GräsernSchadstoffe in der Luft schlagen Menschen möglicherweise auch indirekt auf die Gesundheit. Entsprechende Resultate haben Versuche österreichischer Mediziner erbracht. Werden Roggenpflanzen vorübergehend mit Ozon gereizt, bilden sie demnach Pollen mit einem höheren allergieauslösenden Potenzial.
Mehr Stress, höheres DemenzrisikoHäufiger Stress kann handfeste körperliche Folgen haben. Das betrifft auch das Gehirn, lässt eine Studie schwedischer und amerikanischer Mediziner vermuten. Bei Frauen, die über Jahrzehnte immer wieder Stress empfunden hatten, stellten sie ein deutlich erhöhtes Demenzrisiko fest.
Muskelaufbau leicht(er) gemachtWer seine Muskeln stählen will, muss keine bleischweren Gewichte stemmen. Zu diesem Schluss kommen kanadische und englische Sportmediziner nach einer kleinen Studie mit 20 Teilnehmern. Was den Aufbau von Muskelmasse angeht, scheinen viele mäßig starke Belastungen sogar wirksamer zu sein als wenige extreme Belastungen.
Dicker Bauch, höheres SterberisikoUnabhängig von der Körpergröße weisen Menschen mit einem größeren Bauchumfang ein höheres Sterberisiko auf. Diesen Zusammenhang bestätigt eine amerikanische Studie mit mehr als 100.000 Männern und Frauen. Teilnehmer mit besonders großer Leibesfülle starben im Beobachtungszeitraum mit mehr als doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit wie schlanke Teilnehmer.
Dämpfender Gras-ZuckerAuf dem Land aufgewachsene Kinder leiden seltener an allergischen Erkrankungen. Einen möglichen Grund dafür haben Bochumer Mediziner entdeckt. Ein von Gräsern produziertes und in der Stallluft vorhandenes Zuckermolekül wirkt demnach dämpfend auf das Immunsystem. Auf diese Weise könnte es verhindern, dass der Körper harmlose Stoffe in der Umwelt als Bedrohung einstuft.
Großer Kopf trotzt DemenzEin großer Kopf bedeutet vielleicht auch einen besseren Puffer gegen krankheitsbedingte Gehirnveränderungen. Neue Belege für diese Vermutung haben Münchener Mediziner gefunden. Patienten mit der Alzheimerschen Krankheit büßen ihre geistigen Fähigkeiten demnach umso langsamer ein, je größer ihr Kopfumfang ist.
Koffein feuert Muskeln anKoffein kann Sportlern zu mehr Kraft verhelfen, vermuten englische Forscher nach Versuchen an Mäusen. In sehr hoher Dosis wirkt das Aufputschmittel demnach nicht nur indirekt über das Nervensystem, sondern auch direkt auf das Muskelgewebe ein.